Archive | Wissenschaftskommunikation

15 December 2009 ~ 0 Comments

Don’t Be Such A Scientist

Drüben, bei ScienceBlogs, bespricht Jörg Rings “Dont Be Such A Scientist” von Randy Olson. Eine lesenswerte Rezension eines ganz offensichtlich lesenswerten Buches.

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13 December 2009 ~ 0 Comments

Astronomisches Blog Teleskop

Blog Teleskop

Florian Freistetter, Autor des so erfolgreichen wie lesenswerten Wissenschaftsblog Astrodicticum Simplex hat mich eingeladen, ein Blog-Teleskop zu verfassen. Eine Einladung, die ich natürlich nicht ausschlagen konnte. Das Blog-Teleskop bietet im 2-Wochenrhythmus eine Übersicht über die Themen der Astronomie- und Raumfahrtblogs im deutschsprachigen Raum. Aus wechselnder Perspektive.

Zum Blog-Teleskop Nummer 41 bitte hier entlang.

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24 November 2009 ~ 0 Comments

The Symphony of Science

Manchmal stößt man in diesem Internet auf Dinge, die einen sprachlos vor Verzückung zurücklassen. Ein solches Kleinod ist die Videoclip-Serie The Symphony of Science von John Boswell.

Boswell produziert Youtube-Videos, in denen er Wissenschaftler zu Wort kommen, besser: zu Gesang kommen lässt. Dabei bedient er sich ausführlichst beim Klassiker populärwissenschaftlicher Astronomie TV-Sendungen, Cosmos, von Carl Sagan aus den 1980er Jahren, arbeitet hier und da noch Interviews mit Denkern wie Stephen Hawking ein und schickt Ihre Stimmen durch eine Vocoder, so, dass sie tatsächlich zu singen scheinen.

Unterlegt mit nicht ganz unkitschiger Musik und angereichert mit fantastischen Aufnahmen unseres Universums entsteht so ein unwiderstehliches Stück Wissenschaftskommunikation. In bester 2.0-Manier: User generated Science Mash Up:

Neben den Youtube-Versionen gibt es auch Formate zum Download, darunter auch MP3.

Die Symphonie der Wissenschaften ist durchaus erfolgreich. Allein auf Youtube haben das oben eingebundene Video schon deutlich über zwei Millionen Menschen gesehen.

Das macht Lust auf mehr. Mir jedenfalls. Ich habe die Cosmos-Serie gerade bei Amazon UK bestellt. Im Fernsehen habe ich sie verpasst.

[via Florian, schon wieder.]

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04 November 2009 ~ 2 Comments

Fraunhofer goes viral – sort of

Das Dickschiff der deutschen Forschung, die ehrwürdige Fraunhofer Gesellschaft, probiert in der Kommunikation mal was neues. Viral soll es sein. So jedenfalls kündigen es die Kollegen der Fraunhofer Pressestelle heute via Twitter an.

Ein Youtube Clip mit Außerirdischen (hey, Aliens gehen immer und überall: siehe die aktuelle Saturn Kampagne) soll es richten.

Dabei geht aber handwerklich leider einiges schief:

Zwar versprüht der Kurzfilm mit seiner charmant an die Science Fiction Ästhetik der 50er Jahre angelehnten Produktionsdesign durchaus einen gewissen Charme – doch funktioniert die Story leider nicht. Zu wenig überzeugend ist die vermeintliche Überlegenheit der menschlichen Technologie dargestellt. Eine schematische Darstellungen des ISS-Columus-Labors, zwei Fotos zur Illustration der Hauptnachricht “Angewandte Forschung ist eine tolle Sache” – äh, hallo?

Der Infotext zum Clip auf Youtube lautet:

Mit Fraunhofer gegen die extraterrestrische Bedrohung. Die Aliens werden atomisiert, schneller als sie “Nein” sagen können. Warum? Weil wir die innovativeren Entwicklungen haben. Galaktisch praktisch eben, die Fraunhofer-Forschung. Schau doch mal vorbei auf www.fraunhofer.de.

Auch hier gibt es Probleme: Angenommen, das Video, respektive der Link dorthin, würde sich viral verbreiten. Kaum ein Youtube-Nutzer macht sich die Mühe, Begleittexte zu Videos zu lesen. Täte er es doch, würde er erfahren, dass der Clip für die Forschung der Fraunhofer Gesellschaft werben soll. Im Clip findet sich nämlich kein Hinweis darauf. Kein Logo, kein Text, nichts. Es würde übrigens ungemein helfen, vor den URL noch ein http:// zu stellen – dann wird der Link immerhin anklickbar.

Macht sich der Nutzer also die Mühe, die Adresse per Copy&Paste in ein neues Browserfenster zu kopieren, landet er auf der Startseite der Fraunhofer Gesellschaft – und steht erst einmal allein gelassen da. Kein Hinweis auf das Video, weitere Informationen, geschweige denn eine Landing-Page.

Stellen wir uns einen Moment vor, das Video würde eingebunden – auf Blogs, in Social Networks, etc. – die Hürden, die der Betrachter bezwingen muss, um den Clip überhaupt mit der Fraunhofer Gesellschaft in Verbindung zu bringen, sind schlicht unüberwindbar.

Schade, denn so droht eine gute Idee zu scheitern. Denn dass auch die Wissenschaftskommunikation die Möglichkeiten der Web 2.0 / Social Media Kommunikation für sich nutzen sollte, um ihre Anliegen zu transportieren, steht außer Frage. Oder?

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